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Stiftung Prof. Joachim Lenz

Kurzportrait Prof. Dr. Manfred Weisensee

Manfred Weisensee ist 1959 in Friedberg/Hessen geboren. Er hat an der TU Berlin und an der TU Darmstadt von 1978 bis 1984 Vermessungswesen studiert. Von 1985 bis 1997 hat er zunächst als Softwareentwickler bei der Wild Heerbrugg AG in der Schweiz und anschließend als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Darmstadt im Institut für Photogrammetrie und Kartographie der TUD gearbeitet. Nach seiner Promotion im Jahr 1992 war er als Hochschulassistent im Fachgebiet Kartographie und als Dozent im Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV am Fraunhofer IGD tätig. Im Jahr 1997 wurde er an die Fachhochschule Oldenburg als Professor für Kartographie und Geoinformatik berufen. Dort hatte er zahlreiche Funktionen inne, unter anderem als Dekan des Fachbereichs Vermessungswesen, als verantwortliches Präsidiumsmitglied für die Zentralen Einrichtungen der Hochschule und als Vizepräsident für Forschung und Transfer, bevor er im Jahr 2015 als Präsident die Leitung der Jade Hochschule übernahm. Neben der Arbeit in Lehre und Forschung an der Hochschule engagiert sich Weisensee in wissenschaftlichen Fachorganisationen. So ist er u.a. Wissenschaftlicher Berater im Verband Deutscher Vermessungsingenieure und seit 2011 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kartographie und Geomatik. Er ist weiterhin Mitglied des Stiftungsvorstands der Kartographie-Stiftung Helga Ravenstein Zu seinem Engagement in der Prof. Lenz Stiftung sagt er: „Die Verbindung von angewandter Forschung und Entwicklung, von Wissens- und Technologietransfer und internationaler Zusammenarbeit gerade mit unseren osteuropäischen Nachbarn und gerade mit der Zielsetzung des Austauschs junger Menschen ist für mich die ideale Konstellation, um das friedliche Zusammenleben der Menschen auf der ganzen Welt in Freiheit und Freundschaft zu fördern. Ich habe selbst sehr durch die friedliche Nachkriegsentwicklung in Deutschland und in Europa profitiert. Keine andere Generation konnte bisher das Privileg genießen, ohne eine militärische Auseinandersetzung in nächster Nähe zu leben. Und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und der Austausch – zunächst mit unseren westlichen Nachbarländern – hat mir und vielen anderen jungen Menschen, nicht nur aber gerade auch in der Wissenschaft, eine neue Sicht auf die Welt und damit auch neue berufliche Perspektiven ermöglicht.“

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